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Raus aus der Komfortzone!

Susanne Nguyen

Publish on  : 20 -06-2022

Komfortzone

Priya ist Data Science Professional und arbeitet seit kurzem als Data Stuart bei einem namhaften Automobilhersteller. Ihr Karriereweg in Deutschland hat die zweifache Mutter nach einer längeren Familienpause sehr zielstrebig verfolgt und dabei auch an einer JobPatenschaft von amiga teilgenommen. Am Ende wurde Priya zu etlichen Vorstellungsgesprächen eingeladen. Wir haben Priya gefragt, was sie anderen Internationals in Deutschland in punkto Jobsuche und Karriereplan empfehlen würde.

Wie bist du zu amiga bekommen?

Eine indische Freundin hat mir amiga empfohlen. Was mir dort gut gefallen hat: Es gab keine sprachlichen Barrieren, ich habe in englischer Sprache schnell Anschluss an die amiga Community/Family gefunden. Zunächst habe ich bei der Expert Week teilgenommen, dann wurde ich vom amiga-Team beraten und bin über diesen Weg zu einer amiga JobPatenschaft gekommen.

Priya
Marco Mainz
Marco

Priya: “Es ist wichtig, einen Strategieplan für seine Karriere auszuarbeiten, mit einem klaren Ziel vor Augen. Dazu gehört auch, eine Liste mit den eigenen Skills zu erstellen, aber auch sich immer weiter zu fordern und fördern.” 

Was gefällt Dir an der amiga JobPatenschaft?

amiga hat einen super Job gemacht und den perfekten JobPaten für mich gefunden: Marco hat Erfahrungen als Recruiter im IT-Bereich und hat gezielt für eine Firma ein Team aus Indien betreut. Er versteht die indische Denkweise und Mentalität sehr gut, auf diese Weise habe ich umgekehrt viel über die deutsche Arbeitswelt gelernt. Die Gespräche mit Marco waren für mich wie Business-Netzwerken. 

Was macht für Dich die deutsche Arbeitswelt aus?

In Deutschland ist es zum Beispiel sehr wichtig, zeitliche Fristen einzuhalten und in der Kommunikation sehr direkt und klar zu sein. In Indien gilt oft ein anderes Zeitmanagement und die Kommunikationsweise ist sehr diplomatisch, ein „Nein“ im Dienstleistungssektor ist praktisch undenkbar. Ich bin überzeugt, dass dieses Wissen und Verstehen der deutschen Kultur als Soft Skills eine entscheidende Rolle im Bewerbungsprozess spielen.

Woran habt Ihr in der JobPatenschaft noch gearbeitet?

Marco hat sich viel Zeit für mich genommen, um mit mir über meinen Karriereplan zu diskutieren, neue Ideen zu entwerfen und zu brainstormen. Wir haben auch öfters das Vorstellungsgespräch und den Elevator Pitch im Rollenspiel geübt, also zum Beispiel, wenn ich ein Interview mit dem CFO eines Unternehmens führen würde. Die amiga Business Experten sind dabei sehr „seniorig“, erfahren, kompetent – es ist toll, dass ich so jemanden wie Marco an meiner Seite hatte!

Du hast daraufhin ja auch eine echte Bewerbungsoffensive gestartet – wie bist Du hier vorgegangen und was kam dabei heraus?

Mit Marcos Unterstützung konnte ich die Stellenangebote besser einschätzen und wusste auch, wie wichtig es ist, sich über die Unternehmen im Vorfeld umfassend zu informieren. Ich war sehr fleißig mit individuell erstellten Bewerbungen und wurde am Ende zu rund 20 Vorstellungsgesprächen eingeladen. Schlussendlich nahm ich das Jobangebot als Data Stuart bei einem großen Automobilhersteller an.

Was würdest Du anderen Internationals raten, die in dergleichen Situation sind?

Mein Tipp: „Geht raus aus der Komfortzone!“. Es ist wichtig, einen Strategieplan für seine Karriere auszuarbeiten, mit einem klaren Ziel vor Augen. Dazu gehört auch, eine Liste mit den eigenen Skills zu erstellen, aber auch sich immer weiter zu fordern und fördern. Ich habe mich beispielsweise in den letzten Jahren immer weiter qualifiziert, im Bereich Datenanalyse und Projektmanagement und meine Deutschkenntnisse immer weiter ausgebaut. Das alles geht nicht von heute auf morgen, aber zahlt sich nun definitiv aus.

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